Septimius Severus

(Lucius) Septimius Serverus wurde am 11.04.146 in Leptis Magna geboren und verstarb am 04.02.211 in Eburacum.
In Carumtum wurde er am 13.04.193 zum römischen Kaiser ausgerufen. Er behielt sein Amt bis zu seinem Tod.
Bis 197 erlangte er die Alleinherrschaft, nachdem ihn der Senat am 09.06.193 anerkannt hatte.
Im Kampf gegen die Parther eroberte Septimius Severus 198 u.a. Ktesiphon und richtete eine Provinz namens Mesopotamien ein.
Die Prätorianerkohorten Roms wurden von ihm durch eine Garde aus Elitesoldaten der Provinzialtruppen ersetzt. Des weiteren förderte er die Rechtspflege. Durch vermehrte Verwendung von Rittern in der zentralisierten Verwaltung und durch zahlreiche Vergünstigungen für die Soldaten stärkte er die Herrschaft seines Hauses förderte die Vereinheitlichung des Reiches.
Das Heer wurde zu einem entscheidenden Machtfaktor. Im Jahre 208 zog Septimius Severus nach Britannien, wo er die Grenze nach Kaledonien sicherte.
Nachfolger wurden seine Söhne Caracalla und Geta, die ihm schon zu Lebzeiten als Mitregenten zur Seite standen. Er verstarb in zweiter Ehe mit Julia Domna.
Helena Menzel
17.10.2000