Zeus

Im römischen Götterglauben als Jupiter bezeichnet, steht er als Sohn der Rhea und deren Bruder Kronos an der Spitze der griechischen Götterhierarchie. Verheiratet war er mit seiner Schwester Hera (röm. Juno) mit der er den Dardanus zeugte. Der Sage nach sproß die Athene aus seinem Haupt. Im Kampf gegen seinen Vater Kronos und die gesamten Titanen begründete er die Herrschaft der olympischen Götter über die dunklen Mächte des Chaos. Diese Weltherrschaft teilte er mit seinen Brüdern Poseidon und Hades. Als Zeichen seiner Allmacht und als Sinnbild des Lebens gilt seine unerschöpfliche Zeugungskraft. Seinen unsterblichen und sterblichen Geliebten näherte er sich häufig in verwandelter Gestalt: Europa als Stier, Danae als goldener Regen, Antiope als Satyr und Leda als Schwan. Zu seinen zahlreichen Nachkaommen gehören unter anderen: Apoll, Artemis, Hermes, Aphrodite, Dionysos, Ares, Hephaistos, die Musen, Herakles, Persephone, die Dioskuren und Perseus.