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Die Etrusker Die Etrusker waren
bedeutend für das alte Italien. Sie selbst nannten sich Rasenna und
beherrschten fast ganz Mittelitalien von ca. 1000 v. Chr. bis ca. 390 v.
Chr.. Ihre Herkunft ist bis heute umstritten: ein Teil behauptet, dass
sie Einwanderer aus Kleinasien seien, die anderen sagen, sie wären die
Ureinwohner Italiens. Im
6. Jahrhundert v. Chr. hatten sie den Höhepunkt ihrer Macht erreicht.
Der erste bekannte römische König war der Etrusker Lucius Tarquinius.
Die Etrusker gewannen die Vorherrschaft über Rom und die lateinischen
Städte und beherrschten mit ihren verbündeten, den Karthagern, das
gesamte westliche Mittelmeer. Die
etruskische Kultur, die großen Einfluss auf die römische Kultur hatte,
wurde selbst stark von den Griechen beeinflusst mit denen sie auch
Handel betrieben. So
übernahmen die Römer unter anderem Herrschaftsabzeichen, Liktoren und
die Gladiatorenspiele. Durch die Eroberung Oberitaliens entstanden
Handelsbeziehungen nach Nordeuropa, wodurch sie Metalle, Felle und
Bernstein einführen konnten.
Die
Etrusker waren Meister in der Metallverarbeitung, vor allem des Goldes
und besaßen darüber hinaus sehr gute technische Fähigkeiten, zum
Beispiel besaßen sie ein Vermessungsgerät, mit dem sie gerade Linien
und rechte Winkel festlegen konnten .Außerdem hatten sie eine
erfolgreiche Keramikindustrie nach griechischem Vorbild. Ihr Tempelbau weist typische Charakteristika auf wie den podiumartigen Sockel, den Terrakottenschmuck an den Giebeln oder teilweise Mehrschiffigkeit an großen Gebäuden. Sie stellten viele Terrakotta- und Alabasterstatuen her. Sie hatten eine bedeutende Gold- und Bronzeschmiedekunst ,sie stellten Schmuck und Spiegel her. Von den Malereien der Etrusker ist nur teilweise etwas als Wandschmuck in den Grabkammern erhalten geblieben. Es gab eine große Freiheit in der Komposition. In den Darstellungen herrschten griechisch-mythologische Themen vor. Später wurden Tanz -Mahl- und Wettkampfszenen dargestellt. Ab dem 5.Jahrhundert v. Chr. wurden die Tarquinier aus Rom vertrieben. Die Meerenge zwischen Italien und Sizilien wurde die Etrusker gesperrt und somit war ein Handelsweg für sie abgeschnitten.474 v. Chr. verloren sie eine Seeschlacht gegen Hieron v. Syrakus, die zur Folge hatte, dass die etruskische und korsische Küste sowie die Insel Elba von der syrakusanischen Flotte besetzt wurde. Oberitalien verloren sie an die Gallier und 396 v. Chr. wurde Veji von den Römern zerstört, so dass eine Unterwerfung des etruskischen Reiches nicht mehr zu verhindern war. Britta Schönemeier,
Anna-Lena Guske
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