Viktoria-Luise-Gymnasium

Grütterstr. 10-12

31785 Hameln

 

 

 

 

 

 

Facharbeit

im Leistungskurs Latein

 

Neros "crudelitas" gegenüber Frauen

 

 

 

 

 

 

 

 

Melanie-Kristin Beck

 

 

15. Mai 2001

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                Seite

 

1.   Einleitung                                                                                                                       3          

                                                                                                                                                                               

2.   Neros Ehefrauen und seine Geliebte                                                                                      

        2.1   Kurzbiographien

           2.1.1   Octavia                                                                                                                 3

           2.1.2   Poppaea Sabina                                                                                                  4

           2.1.3   Statilia Messalina                                                                                               4

           2.1.4   Claudia Acte                                                                                                       4

        2.2   Darstellungen von  Tacitus und Sueton  mit

                  Schwerpunkten bei Octavia und Poppaea                                      

                  Sabina                                                                                                                     5          

  

                                                                                                                  

3.   Senecas  "de clementia" als Vorzeichen für Neros

       crudelitas                                                                                                                         11

 

 

4.   Ergebnis                                                                                                                         15                           

 

 

Literaturverzeichnis                                                                                                               17

 

Anhang                                                                                                                                   19

 

 

 

1.   Einleitung

In meiner Facharbeit behandle ich das Thema der Grausamkeit Neros, eingeschränkt auf das Verhalten gegenüber Frauen. Als antike Quellen dienten mir vorwiegend Suetons Kaiservita Nero sowie Tacitus´ Annalen. Um weitere Einzelheiten und Hintergründe der Grausamkeit zu erarbeiten, habe ich zudem Senecas Werk de clementia und die Octavia Praetexta (der Verfasser ist vermutlich auch Seneca) herangezogen.

Im ersten Teil der Facharbeit beschäftige ich mich zunächst mit den Kurzbiographien der Frauen Neros (Punkt 2.1.), anschließend mit den Darstellungsweisen Tacitus´ und Suetons in Bezug auf Neros Verhalten gegenüber diesen vier Personen (Punkt 2.2.). Schwerpunkte bilden hierbei Octavia und Poppaea Sabina.

Im zweiten Teil meiner Facharbeit (Punkt 3.) bearbeite ich Senecas de clementia. Dieses Werk ist dem Kaiser gewidmet und lässt sich als ein Vorzeichen für Neros Grausamkeit erahnen, was zu untersuchen ist.

Neben genannten Quellen habe ich zudem Sekundärliteratur und Unterrichtsmaterialien (Referate) verwendet.

 

2.   Neros Ehefrauen und seine Geliebte

2.1.   Kurzbiographien

2.1.1.   Octavia

Octavia wurde ca. 40 n.Chr. als Tochter des Kaisers Claudius und der Messsalina geboren. Bald nach ihrer Geburt ist sie mit C. Iunius Silanus verlobt worden, der aber des Inzests mit seiner Schwester beschuldigt und aus dem Senat entlassen wurde. 49 n.Chr. wurde sie mit Nero verlobt und heiratete diesen im Jahre 53 n.Chr. Nero ließ sich 62 n.Chr. von ihr scheiden und schickte sie unter militärischer Bewachung nach Kampanien. Da sie unter den Römern sehr beliebt war und dies Nero missfiel, wurde sie noch im selben Jahr aufgrund einer fingierten Anklage wegen Ehebruchs und Hochverrats auf die Insel Pandateria relegiert und dort auf Befehl Neros am 09.06.62 hingerichtet (Weidemann 1965, S.2113).

 

2.1.2.   Poppaea Sabina

Poppaea Sabina wurde um 31 n.Chr. geboren. Im Jahr 58 ging sie ihre zweite Ehe mit dem späteren Kaiser Otho ein und wurde im selben Jahr Neros Geliebte, den sie nach seiner Scheidung im Jahr 62 n.Chr. auch heiratete. Ein Jahr später wurde ihre Tochter Claudia geboren, starb aber bereits vier Monate später. Als sie 65 n.Chr. erneut schwanger war, starb sie an den Folgen eines Fußtritts von Nero. Sie wurde wie ihre Tochter von  Nero vergöttlicht (Temponini 1965b, S. 2412).

 

2.1.3.   Statilia Messalina

Statilia Messalina wurde im Jahr 66 Neros dritte Ehefrau. Sie war seit 65 n.Chr. die Ehefrau von Vestinus, zur selben Zeit bereits eine Geliebte Neros. Dieser ließ Vestinus umbringen und heiratete Statilia Messalina im Jahr 66 n.Chr. (Temponini 1965c, S. 2903).

 

2.1.4.   Claudia Acte

Claudia Acte war eine Freigelassene von Kaiser Claudius und wurde ca. 53 n.Chr. Neros Geliebte. Zunächst wollte er sie heiraten, beendete die Beziehung aber kurz vor seiner Hochzeit mit Poppaea Sabina im Jahr 62 n.Chr. Neben zwei Ammen bestattete sie Nero im Jahr 68 n.Chr. Sie soll ausgedehnte Latifundien in Italien besessen haben (Temponini 1965a, S. 17).

 

 

 

2.2.   Darstellungen bei Tacitus und Sueton

Neben weiteren Literaten der Antike haben auch die Schriftsteller Tacitus und Sueton Nero als Figur ihrer Werke verwendet. Man muss berücksichtigen, dass Tacitus Geschichtsschreiber war und es Sueton mehr an der Unterhaltung seiner Leser lag. Daraus ergeben sich zwei völlig verschiedene Darstellungsweisen. Doch beide Autoren mussten dabei auf zeitgenössische Quellen zurückgreifen; während Sueton jedoch vor allem negative Eigenschaften Neros und Vorkommnisse während seiner Herrschaft übernimmt, versucht Tacitus die Materialien kritisch zu betrachten. Zwar fehlen dadurch einige Geschehnisse, er berichtet aber in ausführlicherem Maße als Sueton von denen, die für ihn am realistischsten sind. Seinem Motto sine ira et studio (ohne Abneigung und Zuneigung) bleibt er jedoch auch bei den Beschreibungen von Neros Ehefrauen - Octavia, Poppaea Sabina und Statilia Messalina - und seiner Geliebten Claudia Acte in keinster Weise treu.

Neros erste Ehefrau war Octavia, die Tochter des Kaisers Claudius. Die beiden wurden durch ihre Eltern Claudius und Agrippina im Jahr 53 n. Chr. verheiratet. Schon bald nach der Hochzeit wurde sie ihm lästig und laut Sueton soll Nero sogar daran gedacht haben, sie erdrosseln zu lassen (Sueton 35.2). Da es sich hierbei nur um ein Gerücht handeln soll, erwähnt Tacitus die Erdrosselungsversuche nicht. Er hingegen beschreibt die wahren Umstände der Scheidung, Verstoßung und späteren Ermordung in ausführlicherem Maße als Sueton (Tacitus XIV.60-64). Wie auch Sueton schreibt er, der (angebliche) Grund für die Scheidung sei Octavias Kinderlosigkeit gewesen. Für die Verbannung findet Tacitus die Hauptschuld bei Neros zweiter Ehefrau Poppaea Sabina, die veranlasst haben soll, Octavia einer Affäre mit einem Sklaven zu beschuldigen. Um diese Behauptung zu beweisen, seien alle Zofen befragt und durch Folter zu einer Falschaussage gezwungen worden. Trotzdem hielten einige an der Aussage fest, Octavia sei unschuldig. Diese wurde dennoch verstoßen und zunächst durch Geschenke beschwichtigt. Später ist sie unter militärischer Bewachung nach Campanien verbannt worden, worauf das Volk mit Demonstrationen reagierte. Dabei soll laut Tacitus das Gerücht entstanden sein, Nero habe sich wieder mit Octavia vertragen.

Jedoch erfand der Kaiser bereits die nächste Anschuldigung, indem er Anicetus dazu brachte, einen angeblichen Ehebruch mit Octavia zuzugeben, und schickte sie erneut unter militärischer Bewachung nach Pandateria. Im Anschluss beschreibt Tacitus das Elend Octavias gesamten Lebens, wobei erneut die Nichteinhaltung seines Mottos sine ira et studio deutlich wird.

Abschließend berichtet er von Octavias Ermordung, wobei er erstmals direkt auf die Grausamkeit der Behandlung Octavias hinweist (atrocior saevitia - abscheulichere Grausamkeit).

 Dennoch gibt Tacitus an all diesem Poppaea Sabina die Hauptschuld, die Nero zu diesen Taten gedrängt haben soll. Diese Darstellung lässt Nero nicht wesentlich besser dastehen als bei Sueton, da seine Hilflosigkeit und Abhängigkeit sowie sein instabiler Charakter hervorgehoben werden. 

Sueton stellt Nero weiterhin als den alleinigen Schuldigen hin, ohne eine Erwähnung einer Anstiftung durch Poppaea Sabina. Er schreibt, Nero habe sich unter dem Vorwand, dass Octavia keine Kinder bekommen könne, von ihr scheiden lassen. Diese Begründung war zwar zu Neros Zeit voll akzeptabel, jedoch reagierte das Volk aufgrund der großen Beliebtheit Octavias mit Demonstrationen (vgl. Sueton 35.2: populo nec parcente conviciis - das Volk hielt sich mit Missfallenskundgebungen nicht zurück); diese Demonstration fand laut Tacitus erst nach der Verbannung statt. Daher habe Nero Octavia verbannt und später wegen angeblich wiederholten Ehebruchs hinrichten lassen. Sueton lässt nicht unerwähnt, dass Nero erneut jemanden bestochen habe, um diese Behauptungen zu beweisen (Sueton 35.2).     

Auch die Octavia Praetexta beschäftigt sich mit dem Schicksal von Neros erster Frau. Dieses Schauspiel ist in drei Abschnitte einzuteilen, welche den Tag vor Neros Hochzeit mit Poppaea Sabina (vgl. V.592), den Hochzeitstag (vgl. V.646: festo laetoque die) und den darauffolgenden bilden (vgl. V. 690: coniugis thalamis). Auftretende Personen sind Nero, Octavia, Poppaea Sabina und Seneca sowie Agrippina, zwei Ammen und ein Chor.

Es ist nicht vollständig geklärt, von wem die Octavia Praetexta verfasst worden ist, aber vieles deutet auf Seneca selbst hin. Es lassen sich viele Parallelen zu de clementia erkennen, so z.B. die Aussage Senecas gegenüber Nero, Milde helfe gegen Furcht (V.442: Magnum timoris remedium clementia est). Während jedoch Seneca in der de clementia Neros Grausamkeit nie direkt anspricht, wird sie hier mehrmals genannt. So bezeichnet Octavia Nero bereits in der ersten Szene als einen Tyrannen (V.33: tyranno) und zählt negative Eigenschaften und Taten Neros auf (V.143/144: caedes, doli, regni cupido, sanguinis diri sitis - Morde, Listen, Herrschbegier, Durst nach Blut). Dabei schildert sie auch ihre große Angst vor Nero (V.111: timere nutus cuius) und äußert den Wunsch, sterben zu wollen (V.79: Qui me Stygias mittet ad umbras). Dass diese Angst begründet war, verdeutlicht der Autor anhand der Aussage Neros, seine "verhasste Gattin" solle sterben und ihrem Bruder Britannicus folgen (V.470/471: invisa coniunx; fratrem sequantur).

Am meisten bedrücken Octavia jedoch die Morde an ihrem Vater Claudius und ihrem Bruder Britannicus. Sie vergleicht sich mit Electra, die ebenfalls ihren Vater verloren hatte, aber ihre Trauer im Gegenteil zu Octavia zeigen konnte (V.57-64). Später wird sie von ihrer Amme Iuno genannt, die als Göttin der jugendlichen Kraft galt, über die Octavia in dieser Szene aber nicht mehr verfügt. (V.219-221).

Was auch nicht unerwähnt bleibt in der Octavia Praetexta, ist die Tatsache, dass Nero und Octavia gezwungen worden waren, zu heiraten. Octavia nennt dies indirekt (V.21: tulimus saevae iussa novercae - ich ertrug Befehle der grausamen Stiefmutter), ebenso Nero (V.337: animusque numquam coniugis iunctus mihi - das Herz der Gattin war nie mit meinem verbunden ).

Anhand der Octavia Praetexta lässt sich folglich erneut seine menschenverachtende Grundeinstellung gegenüber Frauen erkennen. Gemessen an heutigen Wertmaßstäben ist es geradezu verachtenswert, seine Machtstellung derart zu missbrauchen, um eine ungeliebte Ehefrau zu ermorden.

Aus Frust über seine Ehe mit Octavia ging Nero schon während des ersten Jahres die Beziehung zu Claudia Acte ein, die er auch heiraten wollte (Sueton 28.1). Sueton versäumt es auch hierbei nicht, Neros Bestechungsversuche einiger einflussreicher Männer Roms zu erwähnen, die bezeugen sollten, Claudia Acte stamme aus gutem Hause (Sueton 28.1). Zu Neros Zeit war es sehr wichtig, standesgemäß zu heiraten. So hätte der Kaiser nur eine Frau heiraten können, die aus dem Adel stammte; der Reichtum der Familie zählte dagegen nicht.

Ganz anders stellt Tacitus diese Affäre hin, der sagt, Claudia Acte habe sich durch "ausschweifendes Benehmen und zweideutige Heimlichkeiten" (per luxum et ambigua secreta) in Neros Sinne eingeschlichen (Tacitus XIII.12). Hier wird es also so dargestellt, dass Acte Nero verführt haben soll, während Sueton den Beginn der Beziehung nicht näher erläutert.  

Da sich Nero im Jahr 56 n. Chr. auf eine Liebschaft mit Poppaea Sabina eingelassen hat, soll er die Beziehung zu Claudia Acte noch im selben Jahr zumindest eingeschränkt haben, obwohl man aus der Tatsache, dass sie und zwei Ammen die Einzigen waren, die Nero beerdigt haben (Sueton 50.1), schließen könnte, dass die Beziehung niemals ganz beendet war (Malitz 1999, S.29/30).

Zwölf Tage nach seiner Scheidung von Octavia im Jahr 62 n.Chr. heiratete Nero seine zweite Ehefrau Poppaea Sabina (Sueton 35.3, Tacitus XIV.60). Unterschiedlich in den Darstellungen von Sueton und Tacitus sind zunächst die Beschreibungen der Vorgeschichte der Ehe. Sueton schreibt nur kurz, dass Poppaea Sabina mit einem Ritter verheiratet gewesen sei (Sueton 35.1), Tacitus hingegen scheint die Vorgeschichte wesentlich wichtiger zu sein. Er berichtet, dass Poppaeas Mann Otho und sie selbst Nero zu einer Beziehung gedrängt hätten (Tacitus XIII.46; vgl. Heinz 1946, S.36/37). Außerdem erwähnt Tacitus die Hörigkeit Neros zu seiner Ehefrau, die bei den Morden an Agrippina und Octavia die treibende Kraft gewesen sein soll (Tacitus XIV.1). Zwar entlastet Tacitus ihn so von der Hauptschuld; er kritisiert hiermit aber andere Charakterzüge Neros, vor allem seine Hilflosigkeit und Abhängigkeit sowie das Unvermögen, zu erkennen, wem er vertrauen konnte.

Worüber sich die beiden Autoren jedoch einig sind, ist der Tod der Poppaea Sabina. Obwohl Nero sie so sehr geliebt haben soll, tötete er sie durch einen Fußtritt in den Bauch während der Schwangerschaft (Sueton 35.3, Tacitus XVI.6). Allerdings stellt Sueton dieses als eine absichtliche Tat Neros hin, da Poppaea ihn kritisiert habe, weil er spät nach Hause gekommen sei. Dagegen behauptet Tacitus, der Fußtritt sei auf einen "unbeabsichtigten Zornausbruch Neros" (fortuita mariti iracundia)  zurückzuführen.

Dadurch wird hier bei beiden Autoren die Grausamkeit Neros deutlich. Während Sueton Nero direkt als Mörder benennt (ictu calcis occidit), kann man bei Tacitus erkennen, dass Nero seine Wutanfälle nicht kontrollieren konnte und sich seine Grausamkeit auf diese unkontrollierbare Weise zeigte. Nero ist folglich nicht nur aus Berechnung brutal; seine Grausamkeit zeigt sich zudem in Situationen, in denen er im Affekt handelt.

Nach dem Tod der Poppaea soll Nero um Antonias Hand angehalten haben, die Tochter des Claudius schlug das Angebot allerdings aus und wurde unter Behauptung, sie sei an einer Verschwörung beteiligt gewesen, hingerichtet (Sueton 35.4).

Als dritte Ehefrau heiratete Nero im Jahr 66 n. Chr. Statilia Messalina. Sueton beschränkt sich darauf, die Ermordung ihres Ehemannes Atticus Vestinus durch Nero, der sie besitzen wollte, zu erwähnen (Sueton 35.1). Auch Tacitus erwähnt den Hass Neros gegenüber Messalinas Ehemann, der diese geheiratet hatte, obwohl er wusste, dass sie zu der Zeit eine Geliebte Neros war (Tacitus XV. 68). Statilia Messalina ist die einzige Ehefrau Neros, die ihn überlebt hat.

 

Bei Sueton ist eine Gemeinsamkeit in allen Darstellungen der Frauen deutlich zu erkennen. Alle Beschreibungen der Ehefrauen Neros und die seiner Geliebten werden umrahmt von den Morden und Schandtaten, die er beging (vgl. Mouchova 1968, S. 31).

Die Darstellung von Claudia Acte (Sueton 28.1) läutet er mit Kapitel 26 ein, wo zunächst "seine Unverschämtheit, sexuelle Gier, Verschwendungssucht, Habgier und Grausamkeit" (26.1: Petulantiam, libidinem, luxuriam, avaritiam, crudelitatem) erwähnt werden. Auch Kapitel 27 beginnt mit der Beschreibung seiner "verbrecherischen Neigungen" (vitiis), bevor die Vorstellung Claudia Actes in Kapitel 28 von der Vergewaltigung einer Vestalin (Vestali virgini Rubriae vim intulit) und der Entmannung des Sporus (Sporum exectis testibus), eines Liebhabers Neros, eingerahmt wird. Gerade bei der Vergewaltigung wird Neros egoistische Lebensweise erneut deutlich. Vestalinnen waren römische Priesterinnen, die keusch leben mussten; ein Vergehen wurde mit dem Tode bestraft. Hier geht Nero seinem Verlangen ohne jegliche Achtung der römischen Religionstradition nach, was in extremster Weise verachtenswert ist.

Alle Ehefrauen Neros werden aufgrund Suetons Einteilung in Kategorien in Kapitel 35 abgehandelt. Die Eheschließung mit Octavia wird jedoch bereits in Kapitel 7, vor den Beschreibungen seiner anderen Ehefrauen und ihrer Ermordung, separat erwähnt. Es mag sein, dass der Grund darin besteht, dass dieser Hochzeit keine Ermordung voranging. Neros Eheschließungen mit Poppaea Sabina und Statilia Messalina kommen nach den Beseitigungen von Octavia bzw. Atticus Vestinus zustande und werden so im späteren Kontext behandelt. Sueton selbst sagt in Kapitel 19.3, dass er das vorher Berichtete, was er zum Teil sogar lobte, von den Verbrechen Neros abtrennen wolle (..in unum contuli, ut secernerem a probis ac sceleribus eius.. - ich habe es zu einem Teil zusammengefasst, um es von Neros Verbrechen und Schandtaten zu trennen). 

Bevor Sueton nun in Kapitel 35 mit den Berichten über Neros weitere Ehen fortfährt, beginnt er bereits in Kapitel 33 mit der Auflistung von Neros Verbrechen und Morden (33.1: Parricidia et caedes a Claudio exorsus est) und fährt in Kapitel 34 mit dem Mord an der Mutter Agrippina fort.

Zusätzlich zum Thema der Frauen wird in Kapitel 35.1-3 Neros Grausamkeit beschrieben sowie die Morde an Octavia und Messalinas Mann Atticus Vestinus; ab 35.4 fährt Sueton fort, Neros weitere Verbrechen aufzuzählen (35.4-5: Verwandtenmorde, 36.1-2 und 37.1-3: Morde an Fremden; 38.1-3: Brand von Rom).

 Ebenso wie bei Sueton stehen auch bei Tacitus zunächst die guten Eigenschaften und Verhaltensweisen des Kaisers im Jugendalter im Vordergrund. Jedoch ab dem Jahr 62 n.Chr. nehmen positive Berichterstattungen über Nero ab, seine Grausamkeit tritt in den Vordergrund (Tacitus XIV.60ff). In dieses Jahr fällt auch die Scheidung von Octavia sowie deren Ermordung, was für Tacitus einen negativen Höhepunkt in der Regierungszeit Neros zu bilden scheint (vgl. Heinz 1946, S.35). Vor allem in Kapitel XIV.64 wird seine Enttäuschung über die Regierungsweise des Kaisers deutlich.

Dieses Muster (zunächst Gutes, dann Schlechtes) ist typisch für Tacitus, da er Geschichte als einen Verfallsprozess ansieht. So beginnt er seine Annalen mit der Herrschaft des Augustus, fährt allmählich mit den Schandtaten der nachfolgenden Herrscher fort und bricht sein Werk mit der Herrschaft Neros ab, die den Höhepunkt an Grausamkeit bildet.

3.   Senecas "de clementia" als Vorzeichen für Neros crudelitas

Im Jahr 49 n. Chr. wurde Lucius Annaeus Seneca (4 v. Chr. - 65 n. Chr.) auf Wunsch von Neros Mutter Agrippina aus seinem Exil auf Korsika, in das er 41 n. Chr. aufgrund einer Hofintrige gehen musste, zurückgerufen. Bald darauf wurde er in den Kreis der Senatoren aufgenommen und Lehrmeister Neros.

Nero wurde im Jahr 54 n. Chr. Kaiser. Zu diesem Zeitpunkt war er gerade siebzehn Jahre alt, was auf einen noch nicht gefestigten Charakter schließen lässt. Er war also sowohl zum Positiven als auch zum Negativen hin noch beeinflussbar. Da er aber in seiner Kindheit Grausamkeit am eigenen Leib zu spüren bekommen hatte (seine früheren Lehrer hatten ihn sexuell missbraucht; vgl. Vandenburg 2000, S.59), konnte er bereits jetzt nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden.

Nun fungierte Seneca neben Sextus Afranius Burrus (Praefekt der Prätorianer; er rief Nero 54 n. Chr. zum Kaiser aus) als Neros Berater. Statt sich aber seinen kaiserlichen Pflichten zuzuwenden, ging dieser - sehr zum Missfallen seiner Berater - seiner Liebe zur Musik nach. Seneca und Burrus hatten dieses, wie auch das Verhältnis zu Claudia Acte, zu dulden, was aber seine Mutter Agrippina zu verhindern versuchte. Sie drohte ihm damit, Britannicus, Neros Stiefbruder und leiblichen Sohn von Claudius, zum Kaiser zu machen, was aber nur darin endete, dass Nero seinen Konkurrenten ermorden ließ (vgl. Sueton 33.2, Tacitus XIII.15-17). Da Agrippina nicht aufgeben wollte, wurde ihr die Leibwache entzogen und sie des Palastes verwiesen. Es kam schon jetzt fast zu ihrer Ermordung, weil Nero sie des Komplotts gegen ihn beschuldigte und noch am selben Tag die Todesstrafe verhängen wollte. Burrus konnte ihn nur schwer überreden, die Verhandlung auf den nächsten Tag zu verschieben, an dem dann aber Agrippina freigesprochen wurde (Fuhrmann 1997/98, S. 184).

Zu diesem Zeitpunkt (55/56 n. Chr.) schrieb Seneca sein Werk de clementia (vollständiger Titel: Ad Neronem Caesarem de clementia). Es ist in die Einleitung sowie drei weitere Teile unterteilt (nach Rosenbach 1989, S. 1-94).

Im ersten Teil der Einleitung (prooemium, I-II) zählt Seneca zunächst Redewendungen auf, die ein Mensch nicht von sich behaupten sollte (I.2: in terris deorum vicae - auf Erden ein Gott). Ab I.5 gibt er Nero jedoch Hinweise auf angemessene Selbstcharakteristiken (innocentiam). Hier schreibt er zudem, dass Nero von seinem Volk bewundert wird, und lobt seine hervorragende Art und den von Natur aus exzellenten Charakter des Kaisers (naturalis tibi ista bonitas esset).

Im zweiten Teil des prooemiums (II.1-2) beginnt Seneca aufzulisten, wozu die Milde dient und in welchen Fällen sie entweder angebracht oder unangebracht ist. In Punkt II.3 stellt er kurz seine Gliederung des Werkes zusammen, in dem er zunächst Nero als Idealfigur hinstellt, dann Wesen und Aussehen der Milde erläutert und abschließend Hinweise gibt, wie man Milde erreichen kann. 

Den ersten Teil des Ratgebers (pars prima) beginnt Seneca mit dem Ausspruch Neros, er wünschte, er könne nicht schreiben (vellem litteras nescirem; vgl. Sueton 10.2). Durch dieses Lob will Seneca erreichen, dass sich Nero auch in Zukunft derartig verhält, und kritisiert indirekt das Verhalten, Konflikte durch die Ermordung des Konkurrenten zu lösen. Der Autor bechreibt die ideale Art und Weise, wie Nero sein und regieren sollte. Als negatives Beispiel führt er den Satz "oderint, dum metuant" (sie hassen mich, aber sie fürchten mich auch) auf , nach dem Nero auf keinen Fall handeln soll.

Der zweite Teil (pars secunda) ist nach der mir vorliegenden Textausgabe (Rosenbach 1989, S.1-94) noch einmal in fünf Abschnitte untergliedert. Seneca beginnt mit einer Definition der Milde als Mäßigung und Zurückhaltung (temperantia, lenitas); der Sinn der Milde sei es, gerecht zu bestrafen und dennoch mild zu sein. Anschließend tritt erstmals die Grausamkeit als Gegenteil der Milde in Erscheinung; sie sei die "seelische Bereitschaft zu übermäßiger Härte" (pars secunda II.3). Nach Senecas Auffassung bilden die Härte und die Strenge zusammen die Grausamkeit.

Nun führt Seneca zudem die negative Form der Milde auf, nämlich das Mitleid (misericordia). Er erklärt, dass weise Männer Mitleid und Milde unterscheiden können, da Milde aus der Vernunft entspringe (pars secunda III.1: clementia rationi accedit). Als Beispiel führt er die Philosophie der Stoiker auf, die sich vor Mitleid fernhalten und nur für den Nutzen der Gruppe sorgen würden. Seneca warnt vor Kummer und Trauer, da dadurch Zorn entstehen könne, welcher wiederum die Grausamkeit nach sich ziehe. Er zählt außerdem die negativen Folgen des Mitleids auf, das den Kaiser bei dem Fassen vom Plänen, Durchschauen von Situationen, Vermeiden von Gefahren und Einschätzen von Schaden einschränken könne (pars secunda IV.1). Er tituliert Mitleid als ein Fehlverhalten, das unbedingt vermieden werden müsse.

Der letzte Abschnitt des pars secunda hat die Verzeihung zum Thema; hier rät Seneca von unwillkürlicher Erlassung von verdienten Strafen ab. Ein weiser Mann erlasse zwar unverdiente Strafe, aber dennoch keine verdienten Bestrafungen (pars secunda V.1-2).  Dieses steht im Gegensatz zum folgenden Text, in dem Seneca dazu rät, aufgrund der Milde Schuld zu erlassen.

Abschließend zum zweiten Teil bringt Seneca das Bild eines Bauern, der nicht nur die schönen, kräftigen Bäume, sondern auch die kleinen, hässlichen pflegt. Er sagt, ein weiser Mann wisse, wo etwas zu tun sei. 

Der dritte Teil beschäftigt sich nun mit den Möglichkeiten, zu einem milden Charakter zu gelangen. Er ist in vierundzwanzig Abschnitte untergliedert (nach Rosenbach 1989, S.1-93).

Seneca beginnt mit der Feststellung, ein König oder Kaiser sei von Natur aus mild, da er seine Macht zum Wohl der Menschen übergeben bekommen habe. Er betont auch die gegenseitige Abhängigkeit des Herrschers und des Volkes und gibt Nero den Hinweis nicht nur über die Menschen, sondern für sie zu regieren (pars tertia I.3: supra se esse quam pro se). Weiter erklärt er, dass Kaiser und Volk niemals getrennt werden dürften, indem er beide Seiten mit Körper bzw. Seele bezeichnet (Nero ist die Seele, das Volk der Körper). Einer Trennung würde seiner Meinung nach ein Schaden folgen (pars tertia II.3: seduci alterum non posset sine utriusque pernicie).

Eine andere Art und Weise, wie Seneca Nero von der Grausamkeit bewahren will, ist das Vorhalten der Machtstellung Neros. In III.4 erklärt er ihm, dass zwar jeder die Macht habe zu töten, jedoch nur er die Macht, jemanden leben zu lassen (occidere contra legem nemo non potest, servare nemo praeter me). Er gibt Nero kurz danach den Tip, die, die ihm nützlich werden könnten oder schon sind, zu mögen und die anderen zu dulden (pars tertia III.7).

In pars tertia VII-VIII führt Seneca als positives Beispiel für eine milde Regierungsweise Augustus an. Er macht jedoch einen Unterschied zu Nero, da sich Augustus erst zur Milde entwickeln musste und vorher seine Machtstellung ausgenutzt hatte. Seneca schreibt nämlich, Nero liebe die Menschen und brauche einen milden Charakter nicht mehr zu entwickeln (pars tertia IX.1-3).

Anschließend erörtert er den Sinn der Milde, ihren Nutzen sowie die Überflüssigkeit der Grausamkeit. Er behaupted, ein milder Kaiser werde vom gesamten Staat geliebt, verteidigt und verehrt (pars tertia XI.: a tota civitate amatur, defenditur, colitur). Seneca fährt damit fort, die Kaiser-Volk-Beziehung mit der Vater-Sohn-Beziehung zu vergleichen. Er führt hierfür ein negatives sowie ein positives Beispiel an (pars tertia XIII); auch im folgenden Abschnitt bringt er verschiedene Vergleiche, um seine Aussagen zu bekräftigen (pars tertia XIV: Lehrer, Dompteur).

Später führt Seneca erneut die Aufgaben eines Herrschers auf, wobei der Schutz an oberster Stelle steht. Erstmals tituliert er die Grausamkeit als detestabiles (verabscheuenswürdig; pars tertia XVI.3) und beendet diesen Abschnitt mit der Aussage, es sei besser, nie geboren worden zu sein als als Tyrann in die Geschichte einzugehen (quanto autem non nasci satius fuit quam numerari inter publico malo natos).

Im Anschluss gibt Seneca dem Kaiser Ratschläge, inwieweit Strafe angemessen ist. Wenn der Kaiser persönlich betroffen sei, solle er Gnade walten lassen und von einer Bestrafung absehen. Seien allerdings andere betroffen, müsse er verschiedene Zwecke erfüllen: eine Strafe diene der Abschreckung, der Besserung und der Sicherhait Roms (pars tertia XX.1). Der Kaiser müsse dabei jedoch berücksichtigen, dass mehrere Strafen zu mehreren Straftaten führen würden (pars tertia XXI.1).

Abschließend tritt erneut die Grausamkeit in den Vordergrund (XXIII-XXIV). Seneca definiert die Grausamkeit als Freude am Leiden anderer Menschen, die Nero zu diesem Zeitpunkt bereits aufwies. Er warnt gleichzeitig davor, seiner Grausamkeit zu viel Spielraum zu lassen, da sich sonst selbst Vertrauensleute gegen Nero wenden könnten.

Interessant ist hierbei der Abschluss, da Seneca im letzten Satz der de clementia die Fähigkeit zu töten als Einsturz und Brandstiftung erklärt (vgl. Brand von Rom im Jahre 64 n.Chr.).

 

Hinweise über Nero gibt Seneca im gesamten Werk auf direktem und indirektem Wege. Direkt beschrieben sind nur positive Äußerungen über den Kaiser (prooemium I.5: Bonitas ista tua singularis - diese deine Güte ist einzigartig), negative Eigenschaften ´verpackt´ er als Hinweise, welche Nachteile die Grausamkeit hat (pars tertia XXIII.1: Crudelitas minime humanum malum est indignumque tam miti animo - Grausamkeit ist schlecht und keineswegs menschlich und eines weisen Herzens nicht würdig). Hätte er nämlich direkt gesagt, dass Nero grausam ist, hätte er seine Stellung am Kaiserhof und somit den letzten Einfluss auf seinen ehemaligen Schüler verloren oder wäre - was viel wahrscheinlicher ist - ermordet worden.  

Daraus lässt sich das Ziel, das Seneca mit diesem Werk verfolgte, ableiten: er möchte Nero trotz der vielen Anzeichen für dessen Grausamkeit noch umerziehen. Er hofft, mit dem Einfluss, den er auf ihn ausüben kann, eine Wandlung Neros zum Positiven hin zu bewirken. Doch, wie wir wissen, war dieser Versuch wenig erfolgreich, und auch Seneca muss bei seinem Scharfsinn gemerkt haben, dass die Grausamkeit in Nero so weit verwurzelt war, dass nichts daran hätte geändert werden können. Trotzdem blieb dem römischen Volk die Grausamkeit ihres Herrschers noch bis ins Jahr 58 n. Chr. (Ende des quinquennium Neronis) verborgen, vermutlich weil Nero bis dahin alle seine Pflichten an seine Berater abgegeben hatte, um sich seinen Leidenschaften zu widmen. Erst als er Seneca im Jahr 65 n. Chr. zum Selbstmord zwang (Sueton 35.5), weil dieser angeblich an der pisonischen Verschwörung (= die Gebrüder Piso planten den Mord an Nero, dieser erfuhr jedoch davon und ließ sie hinrichten) beteiligt gewesen sein soll, war auch der letzte gute Einfluss dahin und Nero konnte seiner Grausamkeit freien Lauf lassen.

 

4.   Ergebnis

Aufgrund meiner Nachforschungen kann ich nun ein Strafregister Neros aufstellen, das nur Taten in Bezug auf den Umgang mit Frauen enthält. Darunter sind Vergewaltigung, fahrlässige Tötung, Mord, Rufmord, Anstiftung zu einer Straftat und vermutlich weitere. Gemessen am heutigen Rechtssystem würde Nero in Deutschland zu einer lebenslangen Haftstrafe, in den USA zum Tode verurteilt werden.

Die Frage, ob Nero grausam ist, lässt sich also eindeutig mit "Ja" beantworten. Er ist also als Herrscher mit einer derart großen Macht über Menschen völlig ungeeignet, was auch an seinem noch ungefestigten Charakter liegen wird. Vermutlich fühlte er sich extrem überfordert, nun Kaiser zu sein, und ging aufgrund von Personen, die großen Einfluss auf ihn ausüben konnten (z.B. Poppaea Sabina), mit dieser Situation falsch um.

Jedoch mögen nicht alle Berichte der antiken Autoren bis ins kleinste Detail richtig sein. Da sich sowohl Tacitus als auch Sueton nur an zeitgenössische Quellen halten konnten, können einige Tatsachenberichte falsch wiedergegeben worden sein. So entstanden auch die bereits in Punkt 2.2. erwähnten Unterschiede. Ein weiteres Problem bei der Bearbeitung der Quellen war deren wertender Charakter. Weder Tacitus noch Sueton können oder wollen objektiv sein. Bei Sueton liegt dieses erneut an dem Ziel, das er mit seinen Werken verfolgte: er wollte seine Leser unterhalten. Tacitus dagegen war politisch stark republikanisch geprägt und war mit Neros Herrschaft dermaßen unzufrieden, dass er sein Motto sine ira et studio vermutlich absichtlich in cum ira et studio umwandelte.

Seneca jedoch lebte zeitgleich mit Nero, war sein Lehrer und politischer Berater und stand so in engstem Kontakt zu dem Kaiser; dass er Neros Veranlagung zur Grausamkeit bereits sehr früh bemerkt hatte, ist somit nicht verwunderlich.

Auch die Octavia Praetexta gibt keine Auskunft über eine Entlastung Neros von der Grausamkeit, sie verstärkt das abscheuliche Bild Neros noch.                                                                                                                  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Literaturverzeichnis

 

Primärliteratur

      GIEBEL, Marion: Sueton, Nero. Lateinisch/Deutsch. Stuttgart 1978.

       HELLER, Erich (Hrsg.): Tacitus, Annalen. Lateinisch/Deutsch. Düsseldorf und Zürich 1997.

       THOMANN, Theodeor: Seneca, Octavia Praetexta. Lateinisch/Deutsch. In: Seneca, Sämtliche Trägödien (Band 1). Zürich und Stuttgart 1961, S. 403-471.

        ROSENBACH, Manfred: Seneca, De Clementia. Lateinisch/Deutsch. In: Seneca, Philosophische Schriften (Band 5). Darmstadt 1989, S. 1-94. 

 

Sekundärliteratur

        FUHRMANN, Manfred: Seneca und Kaiser Nero. Darmstadt 1997/98.

       HEINZ, Kurt: Das Bild Kaiser Neros bei Seneca, Tacitus, Sueton und Cassius Dio. Bern 1946.

        HERINGTON, C.J.: Octavia Praetexta: A survey. In: HARRISON, A.R.W. (Hrsg.): Classical Quarterly (Band 55). Oxford 1961, S.18-30.

       HERZOG-HAUSER, Gertrud: Zur Textgestaltung und Erklärung der Praetexta Octavia. In: Wiener Studien: Zeitschrift für klassische Philologie (Band 50). Wien 1933, S. 114-121.

       MALITZ, Jürgen: Nero. München 1999.

        MOUCHOVA, Bohumila: Studie zu Kaiserbiographien Suetons. Prag 1968.

       VANDENBURG, Philipp: Nero. Bergisch Gladbach 2000.

 

Lexika

       TEMPONINI, H.: Claudia Acte. In: Lexikon der alten Welt. Zürich und Stuttgart 1965a, S.17.

       TEMPONINI, H.: Poppaea Sabina. In: Lexikon der alten Welt. Zürich und Stuttgart 1965b, S.2412.

       TEMPONINI, H.: Statilia Messalina. In: Lexikon der alten Welt. Zürich und Stuttgart 1965c, S.2903.

       WEIDEMANN, U.: Octavia. In: Lexikon der alten Welt. Zürich und Stuttgart 1965, S. 2113.

 

Internetquellen

       http//www.info-antike.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hiermit versichere ich, dass ich die Arbeit selbständig angefertigt, keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt und die Stellen der Facharbeit, die im Wortlaut oder im wesentlichen Inhalt aus anderen Werken entnommen wurden, mit genauer Quellenangabe kenntlich gemacht habe.

Verwendete Informationen aus dem Internet sind dem Lehrer vollständig im Ausdruck zur Verfügung gestellt worden.

 

 

Hameln, 10.05.2001

 

Melanie-Kristin Beck                                       ______________________________