Perystilium
Hof und Garten

Schon immer hatten die Römer um ihre Häuser herum Gärten. Durch griechischen Einfluß wurden sie immer aufwendiger gestaltet, mit Brunnen und Wasserspielen, eventuell sogar mit eigenen Schwimmbecken. Man baute Terrassen und Pavillons, pflanzte viele schattenspendende Bäume an und schuf kühle Grotten. In großen Gärten konnte man als ein typisches Element den Kryptoporticus finden, einen zum Teil unter der Erde gelegenen kühlen Gang. Zum Schutz vor der Sonne benutzte man zusätzlich Sonnensegel, ähnlich unseren Sonnenschirmen oder Markisen. Auch "Wintergärten" kannte man schon, für warmes Regenwetter hatte man Räume mit zum Garten zu öffnenden, großen Flügeltüren.
Im Garten befanden sich häufig Skulpturen, viele Villenbesitzer warern nämlich eifrige Sammler von Originalen ebenso wie von gelungenen Kopien.