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Circus Maximus
Kollosseum
Circus Maximus

Der Circus Maximus zwischen den Hügeln Palatin und Aventin entstand schon zu Beginn des Römischen Reiches. Schon um 500 v. Chr. vergnügten sich hier die Zuschauer bei Schaukämpfen und Spielen. Diese Art der Unterhaltung und des Nervenkitzels fand bei den Römern immer mehr begeisterte Anhänger.

Der Circus Maximus bekam eine immer prachtvollere Ausstattung und wurde mehrmals vergrößert. Schließlich fanden auf den Tribünen mehr als 250.000 Menschen Platz. Dass es den Besuchern im Circus allerdings nicht nur auf die Spiele ankam, berichtet Ovid:

"Wenn im Circus Renntag ist, sei jedesmal zur Stelle! Denn weil der Raum viele Menschen fasst, ergibt sich hier manches Nette. Geheime Fingerzeichen brauchst du nicht zu verschicken, die Antwort fällt hier klarer aus, und ist kein bloßes Nicken. Setz dreist dich zu einer Dame -daran hindert dich niemand-, so dass ihre Seite möglichst eng neben deiner ist. Wenn sie abrückt, rück ihr nach! Die Bank hat schließlich ein Ende. Dort fällt sie dir spätestens in die Hände. Zum Zwiegespräch such dann irgendeinen Anlass ohne Zögern. Erzähle, wovon jeder heute spricht, das bringt euch ins Plaudern. Du kannst sie höflich bitten, dir einen Wettip zu geben. Dann setze, egal wer es ist, auf ihren Favoriten. Hinterher, wenn sich die Sieger im Festzug einreihen, dann Jubel der Frau Venus zu und zeig dich ihr ergeben..."

Der Circus maximus hatte eine Länge von 600 m und eine Breite von 150 An der Westseite lagen die Boxen für die Gespanne, die careres, die anfangs aus Holz, später aus Tuffstein oder Marmor bestanden. Die Arena, ein sandiger Platz war vollständig eben. Der Sand hatte den Zweck, den Aufschlag der hufeisenlosen Pferde zu mildern.

 Durch die Mitte der Arena verlief eine Aufschüttung, die sie in zwei Bahnen teilte. Um diese spina herum mussten die Lenker ihre Rennwagen führen. An jedem ihrer Enden standen drei Malzeichen in Form eines Kegels aus vergoldeter Bronze (metae) zur deutlichen Markierung.

Die Sitzreihen bestanden anfangs aus Holz. Dies war mit der Gefahr des Einsturzes verbunden. Später wurden für die Senatoren Steinplätze errichtet. Die Bodengänge des Untergeschosses dienten als Eingang, teilweise führten sie in Tabernen, in den Speisen, Getränke, Backwaren und Obst verkauft wurden. Auch Wahrsager und Astrologen boten sich hier an.

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