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Der Circus Maximus zwischen den Hügeln Palatin und Aventin entstand schon zu Beginn des Römischen Reiches. Schon um 500 v. Chr. vergnügten sich hier die Zuschauer bei Schaukämpfen und Spielen. Diese Art der Unterhaltung und des Nervenkitzels fand bei den Römern immer mehr begeisterte Anhänger.
Der Circus Maximus bekam eine immer prachtvollere Ausstattung und wurde
mehrmals vergrößert. Schließlich fanden auf den Tribünen mehr als 250.000 Menschen Platz. Dass es den Besuchern im Circus allerdings nicht nur auf die Spiele ankam, berichtet Ovid:
"Wenn im Circus Renntag ist, sei jedesmal zur Stelle! Denn weil der Raum
viele Menschen fasst, ergibt sich hier manches Nette. Geheime Fingerzeichen brauchst du nicht zu verschicken, die Antwort fällt hier klarer aus, und ist kein
bloßes Nicken. Setz dreist dich zu einer Dame -daran hindert dich niemand-, so dass ihre Seite möglichst eng neben deiner ist. Wenn sie abrückt, rück ihr
nach! Die Bank hat schließlich ein Ende. Dort fällt sie dir spätestens in die Hände. Zum Zwiegespräch such dann irgendeinen Anlass ohne Zögern.
Erzähle, wovon jeder heute spricht, das bringt euch ins Plaudern. Du kannst sie höflich bitten, dir einen Wettip zu geben. Dann setze, egal wer es ist, auf
ihren Favoriten. Hinterher, wenn sich die Sieger im Festzug einreihen, dann Jubel der Frau Venus zu und zeig dich ihr ergeben..."
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